Ralf Möllers Mutter wurde in bewegender Zeremonie beigesetzt
Ralf Möller (66) hat mit einer besonderen Beisetzung rührend Abschied von seiner Mutter Ursula genommen. Die Zeremonie fand vergangenen Freitag im kleinen Familienkreis in der Nähe ihres Wohnortes in Recklinghausen statt. Das Schicksal wollte es, dass der Tag der Beisetzung auch Ursulas 89. Geburtstag war. Der "Gladiator"-Star ließ es sich nicht nehmen, diesen besonderen Tag in ihrem Sinne zu gestalten. Mit ihrer Lieblingstorte aus Himbeeren und Erdbeeren, dekoriert mit dem Marzipan-Schriftzug "Mutter", ehrte er sie. "Ein schönes Stück Erdbeerkuchen mit Sahne gehörte dazu. So haben wir sie auch verabschiedet", erklärt Ralf gegenüber Bild.
Kaffee und Kuchen in familiärer Runde waren für Ursula, die Wurzeln im Ruhrgebiet hatte, ein fester Bestandteil ihrer gemeinsamen Zeit. Ralf führte unter den traurigen Umständen die liebevolle Tradition zu Ehren seiner Mutter fort. Die tiefe Verbindung zwischen den beiden zeigte sich auch in Ralfs Worten über sie: "Sie hatte ein großes Herz, so typisch für unseren Ruhrpott." Ralf war es schließlich auch, der die Urne mit den eingravierten Worten "Liebe und Erinnerungen" persönlich zum Grab trug – ein rührender letzter Abschied.
Seit dem Tod von Ursulas Ehemann Helmut im Jahr 2022 war der TV-Star ein wichtiger Halt für seine Mutter gewesen. Während der Corona-Pandemie war der Darsteller sogar zeitweise wieder nach Deutschland gezogen, um ihr nah zu sein und sie im Alltag zu unterstützen. Im Interview mit RTL erinnerte sich Ralf daran, wie er seine Mama sogar noch kurz vor ihrem Ableben in einer Seniorenresidenz besuchte – auch da gab es natürlich Kuchen: "Am Sonntag haben wir noch zusammengesessen, ich habe noch Kuchen mitgebracht, einen Kirschstreusel, den sie mit Wonne gegessen hat."