Angela Bassett steht zu ihrer Reaktion auf Oscar-Niederlage
Angela Bassett (66) hat in einem Interview mit dem Magazin Town and Country offen über ihre Enttäuschung bei der Oscar-Verleihung im Jahr 2023 gesprochen. Dort war sie als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle als Königin Ramonda in "Black Panther: Wakanda Forever" nominiert, musste sich jedoch Jamie Lee Curtis (66) geschlagen geben, die für ihre Leistung in "Everything Everywhere All at Once" ausgezeichnet wurde. Angelas Reaktion auf die Verkündung des Ergebnisses – sichtbar enttäuscht – erregte damals viel Aufmerksamkeit und wurde zum Thema zahlreicher Memes. "Ich fand es interessant, dass ich nicht enttäuscht sein durfte, obwohl ich dachte, ich hätte es verdient", erklärte die Schauspielerin nun.
Es war nicht das erste Mal, dass Angela einen Moment wie diesen erlebte. Bereits 1994 wurde sie für ihre Hauptrolle als Tina Turner (✝83) in "What’s Love Got to Do with It" für einen Oscar nominiert, ging jedoch auch damals leer aus. Die Niederlage im Jahr 2023 sei natürlich schmerzhaft gewesen, erklärte sie weiter, betonte aber, dass sie stolz auf ihr Werk sei: "Ich habe gute Arbeit über die Jahre geleistet und dafür Zeit und Mühe investiert. Das war kein Geschenk, es war aus meiner Sicht verdient." Obwohl die Auszeichnung ausblieb, erhielt Angela 2024 dennoch einen Ehrenoscar für ihre herausragenden Beiträge zur Filmindustrie, eine Anerkennung, die sie auch als einen Schritt für mehr Diversität in Hollywood sieht.
Privat bleibt Angela eine Inspiration für viele. In ihrer Dankesrede für den Ehrenoscar würdigte sie die "wegbereitenden" schwarzen Schauspielerinnen vor ihr, darunter Ruby Dee (✝91) und Cicely Tyson (✝96), und betonte, wie sehr deren Widerstandskraft und Durchhaltevermögen sie geprägt hätten. Als Mutter von Zwillingen, die sie zusammen mit ihrem Ehemann Courtney B. Vance (64), mit dem sie seit fast drei Jahrzehnten zusammen ist, großzieht, zeigt sie immer wieder, wie wichtig es ihr ist, auch in schwierigen Momenten Stärke und Klasse zu bewahren. Rückblickend sagt Angela, sie habe die Enttäuschung "wie ein Mensch" gemeistert – mit einem Lächeln und der Fähigkeit, weiterzumachen.