Ist das der Grund für das abrupte "Late Night Berlin"-Ende?
Klaas Heufer-Umlauf (41) hat sich nach sieben Jahren von seiner Talkshow "Late Night Berlin" verabschiedet. Seit der Erstausstrahlung im Jahr 2018 gehörte die Sendung zum späten Abendprogramm von ProSieben, doch mit zuletzt stark gesunkenen Einschaltquoten stand "Late Night Berlin" zunehmend unter Druck. Die letzte Folge, die Anfang der Woche ausgestrahlt wurde, verzeichnete laut DWDL mit nur 240.000 Zuschauern einen Tiefpunkt – ein deutlicher Rückgang, vor allem im Vergleich zum Vorprogramm.
Klaas gab offen zu, dass die Zeit für ein Ende gekommen sei. "Ich habe den Eindruck, es ist besser, man merkt das selbst, als wenn irgendwann die Tür aufgeht und dann steht da einer von ProSieben und sagt einem das", kommentierte er die Absetzung der Sendung. Auch von prominenter Seite gab es Reaktionen auf das Show-Aus: Moderator Tommi Schmitt (36) bedankte sich auf Instagram für die sieben Jahre, während Micky Beisenherz (47) Klaas als "besten Unterhalter Deutschlands" würdigte. Dennoch stand das Konzept des klassischen Late-Night-Formats selbst verstärkt in der Kritik, etwa in den selbstironischen Einspielern der Abschiedsfolge, die eine Zukunft dieser Art von Unterhaltung infrage stellten.
Für Klaas bedeutet das Ende der Show jedoch nicht, dass er sich von der deutschen TV-Landschaft verabschiedet. Gemeinsam mit seinem langjährigen Kollegen Joko Winterscheidt (46) hat er sich bereits mit einem neuen Format zurückgemeldet: Die Quizshow "Ein sehr gutes Quiz (mit hoher Gewinnsumme)" konnte kürzlich mit beeindruckenden Einschaltquoten glänzen und wurde positiv aufgenommen. Der erfolgreiche Start scheint zu zeigen, dass das Duo weiterhin in der Lage ist, frischen Wind in die Unterhaltung zu bringen, auch wenn alte Projekte enden. Dass Klaas weiß, wann es Zeit für einen Neustart ist, hat er dabei einmal mehr bewiesen.