

Morris Chestnuts Serie "Watson" erhält eine zweite Staffel
Die Serie "Watson" mit Morris Chestnut in der Hauptrolle begeistert die Zuschauer und erhält noch vor dem Finale der ersten Staffel grünes Licht für eine zweite Staffel. Diese Entscheidung seitens des US-Senders CBS kommt wenig überraschend, denn die Pilotfolge, die im Januar ausgestrahlt wurde, erzielte mit 18,7 Millionen Zuschauern den besten Wert einer fiktionalen Serie in der aktuellen Fernsehsaison, wie Serienjunkies.de berichtet. Auch die weiteren Episoden der modernen Neuinterpretation der Geschichten rund um Sherlock Holmes konnten mit durchschnittlich 6,8 Millionen Zuschauern pro Folge überzeugen. Damit zählt "Watson" zu den erfolgreichsten Neustarts des TV-Jahres 2025.
Die Handlung der Serie setzt rund sechs Monate nach dem Tod von Sherlock Holmes ein, der in den legendären Reichenbachfällen seinen Erzfeind Moriarty bekämpfte und dabei ums Leben kam. Dr. Watson begleitet die Zuschauer nun in einer völlig neuen Richtung: Mit einem Team aus Spezialisten löst er medizinische Rätsel und greift dabei auf seine vertrauten Ermittlungsfähigkeiten zurück. Spannend bleibt vor allem der neue Konflikt mit Moriarty, der völlig überraschend erneut auftaucht. Neben Morris gehören auch Eve Harlow, Rochelle Aytes (48) und Peter Mark Kendall zum Cast der Serie, die in Vancouver gedreht wird.
Morris beweist mit seiner Rolle als Watson erneut sein Talent, komplexe und vielschichtige Figuren darzustellen. Bereits in "Atlanta Medical" und "Rosewood" zeigte der Schauspieler, dass er sich im Medical-Drama-Genre wohlfühlt. "Watson" hebt sich jedoch vor allem durch die Verbindung klassischer Sherlock-Holmes-Elemente von anderen Serien ab. Nach dem Erfolg des früheren CBS-Hits "Elementary" knüpft "Watson" an die Tradition des Senders an, zeitlose Geschichten neu zu interpretieren. Ob Sherlock – ähnlich wie in den Originalgeschichten – vielleicht doch noch eine überraschende Rückkehr feiert, bleibt abzuwarten.