Finn Wolfhard über das bittersüße Ende von "Stranger Things"
Finn Wolfhard (22), bekannt aus der Erfolgsserie Stranger Things, bereitet sich emotional auf das bevorstehende Ende der Netflix-Show nach fünf Staffeln vor. "Es ist bittersüß, bitter und dann süß", erklärte der Schauspieler gegenüber dem Magazin Us Weekly. Seit 2016 begeistert er als Mike Wheeler, ein Junge, der mit seiner Clique gegen übernatürliche Mächte kämpft. Die Fans der Serie dürfen sich auf die fünfte Staffel freuen, deren Handlungsstränge laut Finn die Zuschauer zufriedenstellen werden.
Eine zentrale Rolle in der Serie nimmt die Beziehung zwischen Finns Charakter Mike und der von Millie Bobby Brown (21) gespielten Eleven ein. Finn glaubt, dass das Publikum die Dynamik zwischen den beiden so liebt, weil sich viele in der Außenseiterrolle wiedererkennen können: "Es ist ein Handlungsstrang, den ich sehr gerne gespielt habe", erklärte er. Während er sich von der 1980er-Jahre-Welt der Serie verabschiedet, feiert er gleichzeitig das Ende der Dreharbeiten zu seinem neuesten Filmprojekt. Bei der Horrorkomödie "Hell of a Summer" führte Finn mit seinem Freund Billy Bryk Regie und wirkte gleichzeitig als Darsteller mit.
Für Finn hat das Setting des Horrorfilms – ein Sommercamp – eine ganz besondere Bedeutung. Während seiner Kindheit hatte er nie den Mut, an einem traditionellen Ferienlager teilzunehmen, eine Erfahrung, die sich seine Mutter für ihn eigentlich sehr gewünscht hatte. "Ich hatte zu viel Angst, von zu Hause wegzugehen", gestand er. Dennoch habe er durch seine Arbeit am Set eine ähnliche Kameradschaft erlebt, die ihm das Gefühl eines Sommercamps vermittelt habe. Finn erklärt, dass Filmsets oft wie kleine Camps wirken – mit einer eigenen Gemeinschaft und unvergesslichen Erlebnissen, die ihn bis heute prägen.