

Für Werbespot: Sylvie Meis zeigt sich als Marlene Dietrich
Sylvie Meis (46) hat sich für eine Werbekampagne des Spielcasinos Baden-Baden in die Rolle der Leinwand-Ikone Marlene Dietrich (✝90) begeben. Statt in ihren gewohnt femininen Outfits präsentierte sich die Moderatorin jetzt auf Bildern in androgynen Looks, die an Marlene Dietrichs berühmte Hosenanzüge erinnern. Die 1930er-Jahre-Stilikone galt als revolutionär, da sie mit ihren Modeentscheidungen und ihrer unkonventionellen Haltung gegen gesellschaftliche Normen verstieß. "Ihr Stil und ihr Auftreten sind ein Spiegel ihrer Unangepasstheit, ihres Widerspruchsgeistes, ihrer Emanzipation", schwärmte Sylvie gegenüber Bunte und genoss es sichtlich, mit dieser Hommage auch ihre eigene Vielfalt zu zelebrieren.
Das Denken und Handeln von Marlene Dietrich sei für Sylvie eine wichtige Inspiration, erklärte sie weiter. Die niederländische Moderatorin ist selbst bekannt dafür, konventionelle Regeln zu hinterfragen. Nach ihrer Scheidung von Fußballstar Rafael van der Vaart (42) kehrte sie bewusst zu ihrem Mädchennamen zurück, obwohl ihr davon abgeraten wurde. Ebenso entschied sie sich nach ihrer Trennung von ihrem zweiten Ehemann Niclas Castello dazu, in Liebesdingen weiterhin keine Kompromisse einzugehen. "Ich nehme mir heraus, was für Männer längst selbstverständlich ist: zu schauen, wer zu mir passt und mit wem ich Lebenszeit verbringen will", erklärte sie ihre Haltung. Diese Einstellung prägt auch ihre aktuelle Beziehung mit Patrick Gruhn, dem Sohn der verstorbenen Playboy-Legende Rolf Eden (✝92).
Marlene Dietrich, die schon in den 1930er-Jahren als Vorreiterin für Emanzipation und Individualität galt, scheint perfekt zu Sylvies Lebensweg zu passen. Bekannte von Sylvie zeigten sich stets beeindruckt davon, wie entschlossen sie nach schweren Lebensabschnitten wieder aufstand. Und auch in ihrer Karriere hat Sylvie ihren Platz in der Unterhaltungsbranche längst gefunden, indem sie sich immer selbst treu blieb. Rückschläge und Kritik sieht sie dabei als Teil ihres Erfolgsweges. Die Hommage an die große Dietrich unterstreicht nicht nur Sylvies Wandelbarkeit, sondern auch ihre Inspiration durch starke Persönlichkeiten der Vergangenheit. Gleichzeitig möchte sie selbst ein Vorbild für viele Frauen sein.