Königin Camilla redet erstmals über früheren Angriff im Zug
Königin Camilla (78) hat in einer Radiosendung der BBC erstmals offen über ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Jugend gesprochen: In der Morgenshow "Today" erzählte sie, wie sie ein unbekannter Junge in einem Zug angriff, als sie als Teenager in ein Buch vertieft war. Der Vorfall ereignete sich während einer Fahrt nach London, Jahre bevor sie in die königliche Familie einheiratete. Camilla schilderte, wie der Angreifer plötzlich über sie herfiel, sie sich jedoch energisch zur Wehr setzte. Später meldete sie den Täter am Bahnhof Paddington, wo er schließlich von der Polizei festgenommen wurde. In der Radiosendung betonte sie: "Viele Menschen wissen nicht, wie schlimm es da draußen ist."
Im Gespräch mit der BBC blickte Camilla auf das zurück, das "sehr lange im Hinterkopf geschlummert" habe. Sie berichtete, sie habe den Jungen zunächst für einen alten Mann gehalten, tatsächlich sei er aber wohl kaum älter gewesen als sie selbst. Ihre Mutter habe sie nach dem Aussteigen irritiert angesehen und gefragt, warum ihre Haare zu Berge stünden und ein Knopf am Mantel fehle. Laut einer zuvor erschienenen Biografie hatte Camilla den Angreifer mit ihrem Schuh getroffen, bevor sie ihn am Bahnhof anzeigte.
In der Show sprach die Königin gemeinsam mit der ehemaligen Premierministerin Theresa May (69) sowie dem Sportkommentator John Hunt und dessen Tochter Amy über Gewalt gegen Frauen. Johns Frau und zwei seiner weiteren Kinder wurden 2024 von dem Ex-Freund einer der Töchter mit einer Armbrust getötet. Das Gericht beschrieb die grausame Tat als von "gewalttätigem Frauenhass" angetrieben, der unter anderem durch Inhalte von Influencern wie Andrew Tate befeuert worden sei. Die Schwester der getöteten jungen Frauen, Amy, nutzte die Sendung, um der Königin ausdrücklich für ihre offenen Worte zu danken.






