

Leonardo DiCaprios Name im Zusammenhang mit Epstein genannt
Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (51) taucht in neu veröffentlichten Unterlagen zur Jeffrey-Epstein-Affäre auf. In den mehr als drei Millionen Dateien, die das US-Justizministerium am 30. Januar freigegeben hat, findet sich eine E-Mail aus dem Jahr 2009, in der der damalige britische Politiker Peter Mandelson den Finanzier Jeffrey Epstein (†66) offenbar wegen möglicher Sponsoring-Deals für den Schauspieler anfragt. Konkret geht es um Firmen in Ländern wie Indien, China, Japan oder Russland, die an einer prominenten Empfehlung interessiert sein könnten. Demnach habe Leonardo laut der Nachricht gezielt nach lukrativen Werbeverträgen außerhalb der USA gesucht.
In der E-Mail, über die unter anderem das Magazin People berichtet, schreibt Peter Mandelson an Jeffrey Epstein: "Kannst du an jemanden in Indien, China, Japan usw. denken, der die Unterstützung von Leonardo DiCaprio wollen könnte? Russland etc., Autos etc." Weiter heißt es, der Schauspieler sei auf der Suche nach nicht-amerikanischen Produkten, die er bewerben könne, um zusätzliches Geld zu verdienen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Mandelson einen einflussreichen Posten in der britischen Regierung inne. Parallel dazu taucht Leonardos Name auch in einer eidesstattlichen Aussage der Epstein-Anklägerin Johanna Sjoberg auf, über die der Guardian berichtet. Sie schildert, Epstein habe bei Massagen häufig am Telefon gesprochen und dabei Namen von Hollywood-Größen fallen lassen: "Das war Cate Blanchett oder Bruce Willis."
Leonardo DiCaprio, bekannt für seine Filme und seine intensive Arbeit als Klimaschützer, hat in seiner Karriere schon öfter Bekanntschaften aus der Prominenten- und Geschäftswelt geschlossen. Jedoch gibt es keinerlei Beweise, dass er in irgendeiner Weise aktiv mit Epstein zusammengearbeitet hat. Auch Cate Blanchett wurde in den Unterlagen mehrfach erwähnt, doch laut ihrer PR-Vertreterin gab es nie eine persönliche Begegnung zwischen ihr und Epstein. Mandelson, der damals auch als Minister unter Gordon Brown diente, geriet zuletzt selbst in die Kritik wegen finanzieller Verbindungen zu dem verstorbenen Geschäftsmann.






