Sie sind die Gewinner der diesjährigen Grammy-Verleihung
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Sie sind die Gewinner der diesjährigen Grammy-Verleihung

- Marina Birner
Lesezeit: 3 min

Roben, Rekorde und große Emotionen in Los Angeles: Bei den 68. Grammy Awards wurden in der Nacht zum Montag in der Crypto.com Arena und im benachbarten Peacock Theater insgesamt 95 Trophäen vergeben – und einige Superstars schrieben laut The Hollywood Reporter Geschichte. Kendrick Lamar (38) sicherte sich mit seinem Album "GNX" nicht nur den Grammy für das beste Rap-Album, sondern überholte damit sogar Jay-Z (56) als meistprämierten Rapper in der Geschichte der Awards. "Wildflower" von Billie Eilish (24) und Finneas O'Connell gewann den Preis für den Song des Jahres. Billie war eine der vielen Künstlerinnen, die in ihrer Dankesrede ICE – eine Vollstreckungsbehörde für Zoll- und Einwanderungsangelegenheiten in den USA – scharf kritisierten. Olivia Dean nahm indes den begehrten Titel "Best New Artist" mit nach Hause. Steven Spielberg (79) zementierte mit der Musikdokumentation "Music By John Williams" seinen Status als EGOT.

Im Beisein sichtlich gerührter Stars wie Sabrina Carpenter (26), Justin Bieber (31) und Bruno Mars (40) wurden außerdem Ikonen wie Ozzy Osbourne (†76), D'Angelo und Roberta Flack geehrt. Auf der Bühne ging es Schlag auf Schlag: Lady Gaga (39) gewann mit "MAYHEM" das beste Pop-Vocal-Album und räumte mit "Abracadabra" zusätzlich in der Dance-Pop-Kategorie ab. Olivia Dean setzte sich als beste neue Künstlerin gegen starke Konkurrenz wie Katseye und Lola Young (25) durch, während Bad Bunny (31) seine Dominanz im Latin-Bereich mit dem Sieg in der Música-Urbana-Kategorie untermauerte. In der Latein-Pop-Sparte musste sich Karol G (34) mit "Tropicoqueta" allerdings geschlagen geben, der Grammy ging an Natalia Lafourcade und ihr Album "Cancionera". Für Gänsehaut sorgten während der auf live.grammy.com gezeigten Gala unter anderem Post Malone (30) und Slash (60). Reba McEntire sowie Brandy Clark standen für ein großes "In Memoriam" auf der Bühne.

Ein weiterer magischer Moment: Cher (79) erhielt einen Ehrenpreis für ihr Lebenswerk und überreichte anschließend den Grammy für die Aufnahme des Jahres, den Kendrick Lamar für "luther" mit nach Hause nahm. Abseits der Preisverleihung war der Abend auch ein gesellschaftliches Schaulaufen der Musikszene. Karol G nutzte ihren Auftritt als Presenter, um sich in der Latin-Community zu vernetzen. Justin Bieber, der schon im Vorfeld mit Ehefrau Hailey (29) als stylishes Paar auf dem roten Teppich für Aufsehen gesorgt hatte, blieb bei der Show trotz seiner vier Nominierungen letztlich unprämiert. Für viele Künstler, die leer ausgingen, blieb der Abend dennoch ein emotionales Wiedersehen mit Weggefährten – zwischen Umarmungen im Backstage-Bereich, kurzen Flurfotos und vertrauten Gesprächen, die zeigen, dass die Grammy-Nacht für Stars wie Heidi Klum (52), Justin und die anderen nicht nur Wettkampf, sondern auch ein seltenes großes Klassentreffen einer globalen Musikfamilie in extravaganten Outfits ist.

Billie Eilish und Finneas O'Connell bei den Grammys 2026
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Billie Eilish und Finneas O'Connell bei den Grammys 2026
Kendrick Lamar nimmt bei den 68. Grammy Awards in Los Angeles den Preis für Best Rap Album für "Gnx" entgegen.
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Kendrick Lamar nimmt bei den 68. Grammy Awards in Los Angeles den Preis für Best Rap Album für "Gnx" entgegen.
Ozzy Osbourne, Musiker
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Ozzy Osbourne, Musiker
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