Vertrauter von Melania Trump auf Epstein-Foto erkannt

Vertrauter von Melania Trump auf Epstein-Foto erkannt

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min

Brett Ratner (56), der als Regisseur der brandneuen Dokumentation "Melania" ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis zur US-amerikanischen First Lady pflegt, steht plötzlich im Zentrum eines Skandals: In den frisch veröffentlichten Epstein-Akten ist ein Foto aufgetaucht, das den 56-Jährigen laut BBC Seite an Seite mit Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) zeigt. In dem Foto sitzen die beiden Männer auf einem Sofa, dicht an zwei junge Frauen gekuschelt, deren Gesichter unkenntlich gemacht wurden. Wann und wo die Aufnahme entstand und mit wem genau der Hollywood-Regisseur da schmust, bleibt bislang offen – doch der Zeitpunkt der Veröffentlichung, direkt parallel zum Start seines Dokufilms über Melania Trump (55), sorgt für maximalen Wirbel in Hollywood.

Auf dem Bild trägt Brett ein weißes Hemd und schmiegt sich von hinten in Löffelchenstellung eng an eine junge Frau, während Jeffrey neben ihm sitzt und in die Kamera grinst. Links von Jeffrey ist eine weitere Frau zu sehen, auch ihr Gesicht wurde geschwärzt. Offiziell wird Brett bisher keiner konkreten Straftat im Zusammenhang mit diesem Foto beschuldigt, dennoch löst die Aufnahme neue Diskussionen über sein Umfeld und seine Vergangenheit aus. Besonders brisant: Rund um den Dreh von "Melania" war zuletzt immer wieder von "Chaos" und Spannungen am Set die Rede, während gleichzeitig Berichte über seine frühere Nähe zu umstrittenen Figuren aus Epsteins Umfeld – darunter der verstorbene Modelagent Jean-Luc Brunel – die Runde machten. Zu den aktuellen Bildern schweigt der Regisseur bisher.

Der Film "Melania" über die Ehefrau des US-Präsidenten Donald Trump (79) war für Brett das große Comeback nach Jahren fernab großer Studio-Produktionen. Während Kritiker die Doku in den USA harsch verrissen, lobten einige Zuschauer den patriotischen Ton. An den Kinokassen legte der Film einen vergleichsweise guten Start hin – Amazon hatte sich zuvor die weltweiten Rechte gesichert und massiv ins Marketing investiert. Privat hatte sich Melania mit dem Projekt als eigenständige Produzentin positioniert, wollte ihre Sicht auf die Tage vor der Amtseinführung ihres Mannes erzählen und sich zugleich ein Stück weit von dessen politischem Dauerlärm abkoppeln. Dass der Fokus nun wieder auf dem Regisseur und seinem Umfeld liegt, statt auf der First Lady und ihrer Inszenierung, dürfte die Stimmung rund um das ohnehin angeschlagene Doku-Projekt zusätzlich belasten.

Melania Trump, August 2020
Getty Images
Melania Trump, August 2020
Regisseur Brett Ratner bei der Weltpremiere des Films "Melania" in Washington, D.C., Januar 2026
Imago
Regisseur Brett Ratner bei der Weltpremiere des Films "Melania" in Washington, D.C., Januar 2026
Donald und Melania Trump in Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, 31. Dezember 2025
Getty Images
Donald und Melania Trump in Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, 31. Dezember 2025
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