Bully Herbig rechnete nicht mit Erfolg von "Kanu des Manitu"
Michael "Bully" Herbig (57) hat mit seinem Film "Das Kanu des Manitu" einen riesigen Erfolg gelandet, doch dass es so gut laufen würde, damit hatte der Comedian nicht wirklich gerechnet. In einem Interview mit RTL sprach der 57-Jährige jetzt ganz offen darüber, wie es sich anfühlt, wenn ein Projekt durch die Decke geht – und warum man in der Filmbranche nie sicher sein kann. "Wir hatten bei der Entwicklung, beim Drehbuchschreiben und beim Drehen immer ein gutes Gefühl", erzählte Bully. Doch eine Garantie gebe es nie: "Aber du weißt nie, ob ein Film ein Erfolg wird oder auch nicht. Und du gehst immer zurück auf Los und du kannst nur das Beste hoffen."
Erst während der Kinotour wurde dem Regisseur und Schauspieler klar, was da gerade passierte. "Da haben wir dann gemerkt: Da passiert was. Die Leute freuen sich, die gehen glücklich aus dem Kino", erklärte er. Dass die Zuschauer so begeistert reagieren würden, habe ihm gezeigt, dass sie einen Nerv getroffen hatten und der Zeitpunkt gut war. Trotz der positiven Reaktionen bleibt bei Bully immer ein mulmiges Gefühl: "Ich merke es dann immer, wenn der Film ins Kino kommt. Dann denke ich: 'Oh je, was haben wir gemacht? Was haben wir getan?'" Den Druck, der gerade wegen früherer Erfolge entsteht, könne er aber mittlerweile ganz gut wegschieben und "nicht an sich ranlassen", verriet der Filmemacher.
Mit "Das Kanu des Manitu" knüpfte Bully direkt an den Kult von "Der Schuh des Manitu" an. An der Seite von Christian Tramitz (70), Rick Kavanian (55), Jasmin Schwiers (43), Jessica Schwarz (48), Friedrich Mücke (45) und Sky du Mont (78) spielte er erneut den Apachen-Häuptling Abahachi, der gemeinsam mit Ranger einem sagenumwobenen Kanu hinterherjagt. Der Film lockte bereits über fünf Millionen Besucher in die deutschen Kinos und belegte damit die Spitzenposition der Kinocharts. Ab dem 5. April läuft die Komödie exklusiv bei RTL+, worauf sich Bully besonders freut: "Ich mag, dass der Film an High Noon dann startet und man sagen kann 'Frohe Western'", erklärte er humorvoll.








