Ekel-Stinkbombe an Bord: Airline wirft Influencer raus
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Ekel-Stinkbombe an Bord: Airline wirft Influencer raus

- Promiflash Redaktion
Lesezeit: 2 min

Yeferson Cossio sorgt mit einem Vorfall hoch über den Wolken für heftigen Wirbel: Auf einem Avianca-Flug von Bogotá nach Madrid am 11. März soll der Social-Media-Star in der Kabine eine Stinkbombe ausgelöst haben. Die Airline spricht von einem "disruptiven Verhalten", das Sicherheit, Komfort, Ordnung und sogar die Hygiene an Bord beeinträchtigt habe. Weil sich der Jet über dem Atlantik befand und weit vom nächsten Flughafen entfernt war, sei die Situation besonders heikel gewesen, teilte Avianca laut kolumbianischen Medien mit. Die Fluggesellschaft kündigte daraufhin den Beförderungsvertrag mit dem Influencer und strich ihm den Rückflug.

In einem offiziellen Statement betonte Avianca, dass die Maschine ein geschlossener, klimatisierter Raum mit Luftkreislauf sei und sich Gerüche dadurch schnell in der gesamten Kabine verteilen. Der betroffene Flug AV46 war mehrere Stunden unterwegs, weshalb der Einsatz des chemischen Geruchsmittels aus Sicht der Airline ein gravierender Eingriff in den geordneten Ablauf gewesen sei. Die Gesellschaft behält sich rechtliche Schritte vor und verweist auf ihre Beförderungsbedingungen, nach denen bei massiv störendem Verhalten Vertragskündigung, zukünftige Flugverbote und Schadenersatzforderungen möglich sind. Ein Strafrechtsexperte erklärte der Zeitung El Colombiano, dass das Verhalten nach aktueller Informationslage wohl eher zivil- und vertragsrechtliche als klare strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen dürfte, solange keine Verletzten oder ernsthaft Geschädigten gemeldet werden.

Yeferson Cossio, der auf Instagram 12,5 Millionen Follower hat, weist die Darstellung von Avianca zurück. In einem langen Beitrag auf seinen Social-Media-Kanälen erklärte der Influencer, die sogenannte "Stinkbombe" habe sich versehentlich in seinem Handgepäck entleert. "Sie hat sich ohne mein Zutun und ohne manuelle Aktivierung des Behälters entleert", schrieb er auf Instagram und betonte, das Produkt sei weder brennbar noch gefährlich für das Flugzeug. Der unangenehme Geruch habe höchstens drei Minuten angehalten und sei anschließend mit einem herkömmlichen Raumspray überdeckt worden. Yeferson betonte zudem, dass es keine geplante Prank-Aktion gegeben habe: Es habe an Bord weder Kamerateam noch jemanden gegeben, der angebliches Content-Material gefilmt habe. Auf YouTube kündigte der Netzstar an, in einem Video und mit einem juristischen Communiqué ausführlich auf die Vorwürfe einzugehen und sich gegen Medienberichte zu wehren, die ihn klar als Auslöser des Ekel-Alarms darstellen.

Yeferson Cossio, Influencer
Instagram / yefersoncossio
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