Patrick Romer ist enttäuscht von Dschungelcamp-Sieger Gil
Patrick Romer (30) belegte im diesjährigen Dschungelcamp den fünften Platz und verstand sich während der Show eigentlich gut mit dem späteren Gewinner Gil Ofarim (43). Doch nach dem Finale kam es zu einer herben Enttäuschung für den Realitystar. In einem Interview mit KUKKSI auf der DSDS-Premiere in Köln, rund acht Wochen nach dem Ende der Show, zeigte sich Patrick enttäuscht darüber, dass sich der Musiker seitdem nie bei ihm gemeldet habe. "Ich war im Nachhinein schon etwas traurig. Ich fand es schade, dass sich Gil Ofarim danach bei mir nie gemeldet hat. Denn eigentlich hatten wir uns im Dschungel gut verstanden, und ich hatte kein Problem mit ihm", erklärte der TV-Bauer.
Auch zur umstrittenen Vergangenheit von Gil bezog Patrick deutlich Stellung. Der Davidstern-Skandal war während der Staffel immer wieder Thema gewesen, besonders Kandidatin Ariel (22) hatte den 43-Jährigen mehrfach darauf angesprochen. Patrick erklärte, dass er im Camp zunächst das Gefühl gehabt habe, Gil sei ein Justizopfer. "Er hat immer wieder gesagt: 'Wenn ihr wüsstet, was noch alles war', und die Videoaufnahmen hätten nicht gestimmt. Man hatte das Gefühl, das war wie bei 'Prison Break', und ihm wurde etwas angehängt", schilderte Patrick seine damalige Wahrnehmung. Er hätte sich jedoch gewünscht, dass Gil klar gesagt hätte: "Es war scheiße, was damals gewesen ist." Mittlerweile sehe er die Situation deutlich kritischer, räumte der Realitystar ein.
Doch nicht nur Patrick zeigte sich im Nachgang kritisch. Auch RTL selbst gestand erstmals Fehler im Umgang mit dem Davidstern-Skandal ein. Senderchef Stephan Schmitter räumte im Gespräch mit dem Medienmagazin DWDL ein, dass es "ein, zwei Sendungen" gegeben habe, in denen zu heftige Behauptungen gefallen seien, ohne dass direkt reagiert wurde. "Aus heutiger Sicht wäre es an der einen oder anderen Stelle besser beziehungsweise richtig gewesen, die Fakten direkt in der Livesendung klarzustellen und nicht nur in der 'Stunde danach'", erklärte er. Der RTL-Chef betonte weiter: "Da hätten wir in Köln redaktionell reagieren müssen. Und sei es nur mit einer Bauchbinde."










