Vicky Pattison spricht offen über die Sucht ihres Vaters
Unter Tränen hat Vicky Pattison (38) über die jahrelange Alkoholsucht ihres Vaters John gesprochen. Die Reality-Ikone schilderte im Podcast "On The Mend" von Moderator Matt Willis, dass sie als Kind immer dachte, der Alkoholismus ihres Vaters sei ein großes Familiengeheimnis. Diese Last zu schultern, sei für sie als junges Mädchen unglaublich schwer gewesen, berichtet Mirror. "Ich wusste, dass er es niemandem erzählte. Das ist eine schrecklich große Verantwortung für jemanden, der so jung ist", zitiert das Magazin den TV-Star. Vickys Erzählungen nach griff John jeden Morgen zur Flasche, was schließlich zu zwei Herzinfarkten, einem Schlaganfall und einer Leberzirrhose führte.
Die schlimmste Zeit sei für die Familie die gewesen, nachdem ihr Vater in Rente ging. "Die Rente ist das, was meine Mutter bis heute als den eigentlichen Auslöser für seinen Absturz betrachtet", sagte Vicky im Podcast. Ohne seine Arbeit im öffentlichen Dienst habe John plötzlich eine große Leere gespürt. Vicky schilderte, wie sehr sie selbst über Jahre hinweg Angst hatte, denselben Weg einzuschlagen: "Je älter ich wurde, desto mehr fürchtete ich, dass es eine große genetische Komponente dabei gibt." Inzwischen hat die Moderatorin nach eigenen Angaben jedoch gelernt, klare Grenzen beim Trinken zu setzen.
Dabei setzt Vicky auf professionelle und familiäre Unterstützung. Sie erzählt, dass Gespräche mit Therapeutinnen, Lifecoaches und nahestehenden Menschen ihr geholfen haben, ihren eigenen Umgang mit Alkohol zu verändern. Gleichzeitig versucht sie, ihrem Vater mit Empathie zu begegnen und beschreibt, wie ihre Mutter ihr dabei Halt gibt. Auch öffentlich nutzt die Autorin ihre Stimme: Als Schirmherrin der Organisation National Association for Children of Alcoholics (NACOA) hielt sie im Parlament eine Rede über die Auswirkungen von Alkoholismus auf Familien und drehte die bewegende Doku "Vicky Pattison: Alcohol, Dad and Me". Gegenüber der Zeitung The Sun erklärte sie vor Kurzem, dass ihr Vater heute "in einer relativ starken Position im Vergleich zu den vergangenen Jahren" sei – seine Abhängigkeit sei aber weiterhin eine chronische Krankheit, mit der die Familie gemeinsam lebt.







