Todesursache ihrer Tochter: Melissa Carlton erhält Diagnose
Rund vier Monate nach dem plötzlichen Tod ihrer Tochter Molly am ersten Weihnachtsfeiertag hat die Influencerin Melissa Mae Carlton nun eine Diagnose erhalten. In einem Video, das sie auf Instagram teilte, erklärte Melissa, dass bei Molly die seltene genetische Mitochondrienerkrankung PPA2 festgestellt wurde. "Es handelt sich nicht um ein strukturelles Herzproblem, sondern um einen Energiemangel auf zellulärer Ebene, der bei ansonsten völlig gesunden Kindern plötzliche Herzstillstände auslösen kann", erklärte Melissa. Sie sei sich außerdem "fast sicher", dass auch ihre ältere Tochter Abigail, die im April 2024 im Alter von neun Jahren gestorben war, an derselben Erkrankung litt.
PPA2 sei zwar als extrem selten eingestuft, werde aber auch deutlich zu selten getestet, betonte Melissa. "Ich glaube, dass viele plötzliche, ungeklärte Kindstode undiagnostiziert bleiben", sagte sie. Sie lobte ausdrücklich die SUDC Foundation, die sich für Forschung rund um den plötzlichen unerklärten Kindstod engagiert und sich dafür eingesetzt hatte, dass Molly posthum getestet wurde. Die ganze Familie werde sich nun ebenfalls testen lassen. Melissa rief ihre Follower auf, die Organisation zu unterstützen: "Diese Familien brauchen und verdienen wirklich Antworten."
Ihren schweren Verlust hatte Melissa Ende Dezember auf Instagram öffentlich gemacht. Damals schrieb sie: "Wir sind am Boden zerstört. Ungläubig. Verwirrt und unter Schock. Wir sind erschöpft und aufgewühlt nach einem Tag voller Trauma und Herzschmerz. Ich fühle mich wie betäubt. Ich kann noch nicht akzeptieren, dass das real ist. Ich bin noch nicht bereit für diesen Schmerz." Besonders tragisch: Nicht einmal zwei Jahre zuvor war bereits Abigail völlig überraschend gestorben. In weiteren Posts hatte Melissa schon damals erklärt, dass hinter Mollys Tod möglicherweise eine unerkannte genetische Herzkrankheit stecken könnte, die auch Abigail betroffen haben könnte.





