Biopic "Michael": Ist ein zweiter Teil bereits in Planung?
Das Biopic "Michael" über das Leben von Michael Jackson (†50) ist frisch in den Kinos gestartet – und wirft bereits jetzt die Frage auf, ob es dabei bleiben wird. Der Film, in dem Jaafar Jackson (29) seinen verstorbenen Onkel verkörpert, konzentriert sich vor allem auf die frühen Jahre des King of Pop: von seiner Kindheit in Gary, Indiana, bis zu seinem Aufstieg zum Weltstar. Den Abschluss bildet eine mitreißende Performance von "Bad" im Londoner Wembley-Stadion, wo Michael Jackson am 16. Juli 1988 auftrat. Doch am Ende erscheint ein schwarzer Bildschirm mit einem Text, der unmissverständlich andeutet: Die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt.
Einen zweiten Teil gibt es zwar noch nicht offiziell, doch sowohl Produzent Graham King als auch Jaafar zeigen sich offen für eine Fortsetzung. Gegenüber ScreenRant ließ King durchblicken: "Ich habe definitiv über einige Dinge nachgedacht. Wir werden sehen, was passiert." Jaafar selbst erklärte gegenüber Entertainment Tonight: "Ich weiß, dass es in Michaels Geschichte noch viel mehr zu erzählen gibt und das Publikum wird mehr wollen." Auf die Frage, welchen Song er bei einem Sequel am liebsten performen würde, hatte der Schauspieler eine klare Antwort: "Seit ich ein Kind war, ist 'Smooth Criminal' immer mein Favorit gewesen. Und das ist er bis heute, besonders was die Performance angeht. Es wäre also eine Ehre, das zu machen." Ob die Einspielergebnisse an den Kinokassen letztlich den Ausschlag für einen zweiten Film geben werden, bleibt abzuwarten.
Jaafar ist der Sohn von Jermaine Jackson (71) und damit tatsächlich der leibliche Neffe von Michael Jackson. Sein Vater war ebenfalls Mitglied der legendären Jackson 5, jener Familienband also, von der sich Michael im Biopic löst. Der am 25. Juli 1996 geborene Jaafar hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass er musikbegeistert ist, und teilte auf seinen Social-Media-Kanälen regelmäßig Auftritte und Einblicke in sein künstlerisches Schaffen. Die Rolle seines Onkels in "Michael" markiert nun seinen großen Leinwanddurchbruch.










