Tote Stars auf der Bühne: Neue KI-Show polarisiert Zuschauer
ProSieben hat kürzlich die neue Show "Staying Alive – Stars singen mit Legenden" auf die Bildschirme gebracht – und damit für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Das Konzept ist dabei so außergewöhnlich wie gewagt: Mithilfe moderner Deepfake-Technologie wurden bereits verstorbene Musiklegenden wie Elvis Presley (†42), Whitney Houston (†48), Amy Winehouse (†27) und Freddie Mercury (†45) virtuell zum Leben erweckt, um gemeinsam mit lebenden Künstlern auf der Bühne zu performen. Die No Angels, Samu Haber (50), Sasha (54) und Álvaro Soler (35) teilten sich für einen Abend die Bühne mit den virtuell erschaffenen Ikonen – und betonten dabei, wie sehr das für sie ein erfüllter Traum sei.
Moderator Thore Schölermann (41) appellierte an das Publikum mit den Worten: "Fragen Sie nicht, wie es funktioniert. Es funktioniert." Fabian Tobias, Geschäftsführer von Endemol Shine Germany, bezeichnete das Format gegenüber DWDL als echte Innovation: "Das Wort Innovation wird ja häufig überstrapaziert. Aber in diesem Fall bin ich davon überzeugt, dass wir der Bedeutung dieses Wortes gerecht werden." Während das Studiopublikum nach der ersten Performance sichtlich gerührt war, fielen die Reaktionen im Netz deutlich gemischter aus. Auf der Plattform X bezeichneten Nutzer das Konzept als "absurd" oder "sehr seltsam", andere hingegen zeigten sich begeistert: "Weiß gar nicht, was alle hier haben. Ist doch ganz süß gemacht. Und bisher geht die Show meiner Meinung nach sehr respektvoll mit den präsentierten Stars um", schrieb ein Zuschauer.
Zunächst sind zwei Ausgaben der Show geplant, ob es danach weitergeht, hängt von den Quoten ab. Bei Erfolg könnte das Format sogar international adaptiert werden – Interesse soll es bereits aus Spanien und den USA geben. Für ProSieben stellt "Staying Alive" ohnehin eine Ausnahme dar: Neue aufwendige Samstagabendshows sind beim Sender angesichts des anhaltenden Spardrucks zuletzt eine Seltenheit gewesen.












