Historischer Erfolg: "Michael" überholt Elvis-Biopic

Historischer Erfolg: "Michael" überholt Elvis-Biopic

- Melina Becker
Lesezeit: 2 min

Das Michael (†50)-Jackson-Biopic "Michael" hat nur drei Wochen nach seinem Kinostart am 24. April einen beeindruckenden Meilenstein erreicht: Der Film hat weltweit bereits 577 Millionen Dollar (umgerechnet 490.562.829 Euro) eingespielt. Damit hat sich "Michael" auf Platz zwei der erfolgreichsten Biopics aller Zeiten katapultiert und das Elvis-Biopic mit seinen 288,7 Millionen Dollar (umgerechnet 245.451.453 Euro) weltweit klar hinter sich gelassen. Wie das Branchenblatt Deadline am Montag berichtete, war das Film-Wochenende allein für 95 Millionen Dollar (umgerechnet 80.768.576 Euro) an den globalen Kinokassen verantwortlich.

Nur das Freddie-Mercury-Biopic "Bohemian Rhapsody" aus dem Jahr 2018 steht mit rund 910,8 Millionen Dollar (umgerechnet 774.358.102 Euro) noch über "Michael". Außerdem hält der Film einen weiteren Rekord: Das Startwochenende mit 314 Millionen Dollar (umgerechnet 266.961.401 Euro) weltweit war das stärkste, das je ein Biopic hingelegt hat – der bisherige Rekordhalter "Straight Outta Compton" aus dem Jahr 2015 hatte zum Start lediglich 60 Millionen Dollar (umgerechnet 51.011.732 Euro) eingespielt. Besonders stark läuft der Film neben den USA auch in Großbritannien, Spanien, Deutschland, Australien, Brasilien, den Niederlanden und Frankreich.In der Hauptrolle des King of Pop ist Jaafar Jackson (29) zu sehen, der Sohn von Jacksons Bruder Jermaine Jackson (71). Als junger Michael ist Juliano Krue Valdi zu erleben. Weitere Rollen übernehmen Colman Domingo (56) als Familienoberhaupt Joe Jackson (†89), Nia Long als Mutter Katherine Jackson (96) sowie Miles Teller (39) als Jacksons Anwalt und Manager John Branca.

Regisseur Antoine Fuqua (60) hat den Film mit Unterstützung vieler Familienmitglieder des 2009 verstorbenen Musikers umgesetzt. "Michael" beleuchtet das Leben des Sängers von seiner Kindheit in der Jackson 5 bis hin zu seinen frühen Solokarriere-Jahren. Die Filmhandlung endet im Jahr 1988. In der Filmsynopsis heißt es dazu: "Der Film gibt dem Publikum einen Platz in der ersten Reihe bei Michael Jackson wie nie zuvor – mit einem Blick auf sein Leben hinter der Bühne und einige der ikonischsten Auftritte seiner frühen Solokarriere."

Bei der Premiere von Lionsgates "Michael" in Los Angeles: Jaafar Jackson am Dolby Theatre
Getty Images
Bei der Premiere von Lionsgates "Michael" in Los Angeles: Jaafar Jackson am Dolby Theatre
Jaafar Jackson bei der Premiere von "Michael" im Dolby Theatre in Los Angeles, 2026
Imago
Jaafar Jackson bei der Premiere von "Michael" im Dolby Theatre in Los Angeles, 2026
Michael Jackson in den 1980ern in Smoking mit goldener Weste
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Michael Jackson in den 1980ern in Smoking mit goldener Weste
Überholt "Michael" noch "Bohemian Rhapsody" an den Kinokassen?