Keine Freundschaft mit Federer? Djokovic spricht Klartext
Jahrelang lieferten sie sich auf dem Platz erbitterte Duelle – eine Freundschaft ist daraus aber offenbar nie geworden. Bei seiner Rückkehr zu den Swiss Indoors in Basel sprach Novak Djokovic (39) nun erstaunlich offen über sein Verhältnis zu Roger Federer (45). Gegenüber dem Daily Express erklärte der serbische Tennisprofi, dass zwischen ihm und dem Schweizer trotz vieler gemeinsamer Jahre an der Weltspitze nie eine persönliche Nähe entstanden sei. An seiner Wertschätzung für den Rekordchampion, der seine Karriere 2022 beim Laver Cup beendete, lässt Novak dennoch keine Zweifel. "Um ehrlich zu sein, war er immer professionell, ich hatte immer großen Respekt vor Roger. Wenn jemand die Hall of Fame verdient, dann er", betonte er über den Schweizer, der seine Karriere 2022 beim Laver Cup beendete. Und dann folgte die deutliche Ansage: "Aber wir hatten abseits des Platzes nie eine Beziehung, es war eher eine Rivalität. Aber wir haben großen Respekt voreinander, er hat vielen jüngeren Tennisspielern den Weg geebnet."
Seit Rogers Rücktritt scheinen sich die einstigen Konkurrenten allerdings anzunähern. Beim Shanghai Masters 2024 und bei den Australian Open trafen die beiden aufeinander – der Schweizer verfolgte dort auch Auftritte seines früheren Rivalen. Für die Zeit nach seiner eigenen Laufbahn hat Novak sogar schon einen konkreten Plan, wie er dem Daily Express verriet: "Ich würde gerne alles Revue passieren lassen, aber ich denke, das wird wahrscheinlich erst passieren, wenn ich den Schläger beiseitelege, mit Federer und Nadal am Strand eine Margarita trinke und wir einfach über unsere Rivalität und alles andere nachdenken!", erklärte er mit Blick auf Roger und Rafael Nadal (40). Ein baldiges Karriereende scheint für den 39-Jährigen trotzdem nicht zur Debatte zu stehen. In einer Prime-Video-Dokumentation wehrte sich Novak zuletzt gegen die immer wiederkehrenden Fragen nach seinem Rücktritt. Wann es tatsächlich zu dem gemeinsamen Drink kommen könnte, bleibt deshalb offen.
Roger kann sich ein solches Treffen der drei Tennisgrößen durchaus vorstellen. Gegenüber dem Tages-Anzeiger reagierte er auf den Vorschlag seines früheren Gegners: "Klar. Solche Rivalitäten schaffen eine enorme Verbindung. Ich sehe das heute ganz anders als früher, mit viel mehr Abstand." Aktive Profis, so der Tennisstar, könnten ihre gemeinsame Geschichte noch gar nicht mit derselben Gelassenheit betrachten. Erst mit den Jahren rücke das große Ganze in den Vordergrund – und man sehe sich weniger als einzelner Spieler. Seine Antwort auf den Vorschlag vom Strand fiel entsprechend eindeutig aus: "Ich bin definitiv dafür zu haben, dass wir uns zusammensetzen und über die gute alte Zeit sprechen." Damit steht Rogers Zusage für ein Wiedersehen nach Novaks Karriere bereits fest.




























