Kader Loth ist von Bewerbern in ihrem Beautysalon enttäuscht
Kader Loth (52), bekannt aus diversen Reality-TV-Formaten, hat mit ihrem Beautysalon in Berlin derzeit schwer zu kämpfen. An Kundschaft mangle es zwar nicht, doch die brenzlige Personalsituation bereite ihr schlaflose Nächte, verriet die gebürtige West-Berlinerin jetzt gegenüber RTL. Um die vakanten Stellen zu besetzen, habe sie bereits für tausende Euro Anzeigen geschaltet und in sozialen Netzwerken nach geeigneten Mitarbeitern gesucht – bisher jedoch ohne Erfolg. "Die wenigen Bewerber entsprechen nicht meinen Vorstellungen", erklärte Kader und betonte, dass gern auch Vertreter der LGBTQ-Szene und sogar Prominente bei ihr herzlich willkommen seien.
Die 52-Jährige gab im Gespräch mit dem Sender zu, dass sie die Herausforderungen eines eigenen Ladens vielleicht unterschätzt habe. Während sie ursprünglich hoffte, dass ihr prominenter Name potenzielle Mitarbeiter wie von allein anziehen würde, hat sich nun offenbar das Gegenteil bewahrheitet: "Vielleicht schreckt mein Name die Leute ab. Vielleicht haben die Leute auch einfach keinen Bock zu arbeiten", mutmaßte Kader. Insgesamt scheint sich die Situation für das ehemalige Penthouse-Model immer weiter zuzuspitzen: "Ich habe seit sechs Monaten kein Privatleben mehr, stehe jeden Tag im Laden", gestand sie. Eine überraschende Wende – hatte sie doch noch im Herbst gegenüber Bild betont, sich als Investorin und Inhaberin eher im Hintergrund aufhalten zu wollen.
Kader, deren Geburtsjahr je nach Quelle zwischen 1973 und 1975 schwankt, ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des deutschen Reality-TVs. Ihre Karriere begann in den späten 1990ern als Model und Sängerin. Der große Durchbruch folgte für Kader 2004 mit Big Brother, wo sie mit ihrem extravaganten Auftreten auffiel. Noch im selben Jahr erklomm sie Die Alm – wortwörtlich – und wurde zur "Alm-Königin" gewählt. In den Jahren danach war sie aus Reality-Formaten wie Frauentausch oder "Die Burg" nicht mehr wegzudenken. 2017 kämpfte sie sich im Dschungelcamp auf Platz fünf und bewies einmal mehr ihr Durchhaltevermögen.