"Kleiner Mann": Alec Baldwin kritisiert Harrison Ford scharf

"Kleiner Mann": Alec Baldwin kritisiert Harrison Ford scharf

- Mia Lada-Klein
Lesezeit: 2 min

Alec Baldwin (67) teilt erneut gegen Harrison Ford (83) aus – und lässt dabei kaum ein gutes Haar an dem Hollywood-Kollegen. Auslöser ist die bis heute schwelende Jack-Ryan-Geschichte: Nach seinem Kinoerfolg in "Jagd auf Roter Oktober" rechnete Alec fest damit, die CIA-Figur im nächsten Teil wieder zu spielen. Doch wenige Monate später landete die Rolle bei Harrison. Der Zeitpunkt: Anfang der 90er-Jahre, als das Studio die Fortsetzung vorbereitete. Der Ort des Bruchs: die Verhandlungsräume hinter den Kulissen, in denen Alec nach eigener Darstellung ausgebremst wurde. Mit im Spiel: Regisseur John McTiernan, der Alec von geheimen Studio-Plänen berichtet haben soll – und ein Star, der gerade aus einem anderen Film ausgestiegen war, um Jack Ryan zu übernehmen.

Im Gespräch mit der HuffPost erzählte Alec, John McTiernan habe ihn angerufen und Klartext gesprochen: Ein sehr berühmter Kollege sei bereit, zuzusagen, das Studio schulde dem Mann viel Geld, und es sei "hilfreich", Alec beiseitezuschieben, weil der andere an den Kinokassen stärker sei. "Sie hatten den anderen Typen schon im Visier und suchten nach einem Weg, mich loszuwerden", sagte der Schauspieler. Der "andere Typ" war Harrison, der danach in "Die Stunde der Patrioten" und "Das Kartell" die Titelrolle übernahm und die Figur für viele Zuschauer prägte. In seinen 2017 erschienenen Memoiren zog Alec weiter vom Leder und behauptete, er habe Harrison gefragt, ob er sich schuldig fühle, ihm die Rolle genommen zu haben. Seine Darstellung von Harrisons Reaktion fasste er wütend mit den Worten zusammen: "Scheiß auf ihn!" Außerdem spekulierte Alec über Harrisons Karrierestrategie: Der einstige Schreiner habe ein weiteres Franchise gebraucht, um seinen Ruhm am Brennen zu halten und Millionen einzuspielen.

Der Ärger zog sich über Jahre: Bei einer Benefiz-Gala soll Alec dem "Frantic"-Star erneut begegnet sein. Anschließend beschrieb er Harrison in wenig schmeichelhaften Worten: "Er ist ein kleiner Mann, dürr und drahtig. Seine gedämpfte Stimme klingt, als käme sie hinter einer Tür hervor." Zwischen beiden gab es danach keine gemeinsame Arbeit mehr vor Kamera oder Mikro. Während Harrison mit seinen ikonischen Reihen vom Weltraumschmuggler bis zum Peitschenschwingenden Archäologen regelmäßig nostalgische Momente bei Fans auslöste, pflegte Alec privat und öffentlich die klare Kante: In Interviews blieb er bei seiner Version der Ereignisse, und in seinen Erinnerungen zeichnete er die Rivalität als Bruch, der weit über einen Rollenwechsel hinausging. Persönliche Versöhnungssignale sind seitdem ausgeblieben.

Collage: Alec Baldwin und Harrison Ford
Collage: Getty Images, Getty Images
Collage: Alec Baldwin und Harrison Ford
Alec Baldwin bei einer Veranstaltung in New York City am 27. Oktober 2025
Imago
Alec Baldwin bei einer Veranstaltung in New York City am 27. Oktober 2025
Harrison Ford in Las Vegas, Dezember 2022
Getty Images
Harrison Ford in Las Vegas, Dezember 2022
Wie wirkt Alecs Abrechnung mit Harrison auf euch?
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