"Schande": Donald Trump äußert sich zu Andrews Verhaftung

"Schande": Donald Trump äußert sich zu Andrews Verhaftung

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min

Donald Trump (79) hat sich zur Festnahme des früheren britischen Prinzen Andrew Mountbatten Windsor (66) geäußert und seine Empörung darüber deutlich gemacht. "Es ist eine Schande. Ich finde es sehr bedauerlich für die königliche Familie", sagte der US-Präsident laut verschiedenen US-Medien auf die Frage eines Journalisten nach einer Stellungnahme zu den jüngsten Ereignissen. Andrew war am Donnerstag in der Früh von der Polizei festgenommen worden und kam erst nach fast zwölf Stunden wieder frei. Gegen ihn laufen derzeit Ermittlungen wegen des Vorwurfs, in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an den inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) weitergeleitet zu haben. Der Royal selbst hat sich zu den Anschuldigungen bisher nicht öffentlich geäußert.

Laut Polizei dauern die Ermittlungen gegen Andrew weiter an. Die britischen Behörden prüfen derzeit, ob sich der Verdacht des Geheimnisverrats bestätigt. Das US-Justizministerium hatte in den vergangenen Wochen zahlreiche Dateien aus den Ermittlungsakten rund um den Epstein-Skandal veröffentlicht. Diese werden von verschiedenen Medien weiterhin ausgewertet. Donald Trump betonte in diesem Zusammenhang, dass er selbst im Epstein-Skandal "vollständig entlastet" worden sei. Bislang konnte dem US-Präsidenten in der Tat kein persönliches Fehlverhalten nachgewiesen werden, obwohl sein Name immer wieder in den Epstein-Unterlagen auftaucht.

Jeffrey Epstein stand im Zentrum eines weitreichenden Missbrauchsskandals und starb 2019 in Haft. Sein Fall zieht bis heute weite Kreise, auch wegen der vielen Betroffenen und der prominenten Namen, die in Unterlagen und Zeugenaussagen immer wieder auftauchen. Für Andrew hatte die Affäre tiefgreifende private Folgen: Der Royal verlor nicht nur repräsentative Funktionen, sondern auch sein Zuhause in unmittelbarer Nähe der Familie in Windsor. Nun drohen ihm zudem juristische Konsequenzen. Donald Trumps jüngste Aussagen zu Andrew fügen dem ohnehin brisanten Geflecht aus persönlichen Beziehungen und alten Bekanntschaften eine weitere, hochpolitische Note hinzu.

Donald Trump, August 2025
Getty Images
Donald Trump, August 2025
Andrew Mountbatten-Windsor, September 2025
Getty Images
Andrew Mountbatten-Windsor, September 2025
Prinz Andrew und Jeffrey Epstein
Getty Images, Getty Images
Prinz Andrew und Jeffrey Epstein
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