Alexander Skarsgård fühlt sich wohl mit Nacktszenen im Film
Alexander Skarsgård (49) spielt in seinem neuen Film "Pillion", der ab jetzt in den Kinos zu sehen ist, den queeren Biker Ray, der eine BDSM-Beziehung mit dem schüchternen Colin eingeht. An der Seite von Harry Melling (37) zeigt sich der Schauspieler von einer komplett neuen Seite und ist dabei auch mehrfach nackt zu sehen. Im Gespräch mit 20 Minuten verriet Alexander, dass er sich in solchen Szenen wohlfühlt: "Ich denke nicht wirklich über Nacktszenen nach. Solange sie Sinn ergeben und durchdacht sind, fühle ich mich wohl." Wichtig sei ihm jedoch, dass Sexszenen nicht übertrieben sexy wirken sollten.
Der 49-Jährige beschreibt "Pillion" als "wunderschöne Balance zwischen Exzess und Menschlichkeit". Trotz des Fokus auf BDSM gehe es Regisseur Harry Lighton nicht darum, zu schockieren, sondern die Verletzlichkeit der Charaktere zu porträtieren. "Ich habe es genossen, den dominanten Teil zu übernehmen. Gereizt hat mich aber insbesondere, die verletzlichen Seiten von Ray zu spielen", erklärte Alexander. Für den Film wurden viele explizite Szenen gedreht, die jedoch aus der finalen Fassung herausgeschnitten wurden. "Der Sex, der gezeigt wird, macht Sinn. Explizite Szenen können sonst schnell langweilig werden", so der Schauspieler.
Alexander lernte seinen Co-Star Harry erst zwei Tage vor Drehstart kennen, was der Dynamik ihrer Rollen zugutekam. "Es erging uns wie unseren Rollen. Wir mussten schnell vertraut werden.", erzählte er im Interview, das im Rahmen des Zurich Film Festivals letzten Herbst stattfand. Ihr erster gemeinsamer Auftritt vor der Kamera war eine Wrestlingszene, sodass es keinen Platz für Berührungsängste gab. Der Schwede gab zu, dass er in der Vergangenheit bereits BDSM-Luft geschnuppert habe, was ihm half, seine Rolle zu verstehen. Zudem waren echte Biker Teil des Casts, was für zusätzliche Authentizität am Set sorgte.








