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Der "Star Trek"-Schöpfer Roberto Orci (51) ist gestorben
Die traurige Nachricht erschüttert Hollywood: Roberto Orci, der kreative Kopf hinter Blockbustern wie Star Trek und "Transformers", ist tot. Der Drehbuchautor und Produzent starb am Dienstag im Alter von 51 Jahren in seinem Zuhause in Los Angeles. "Er war ein visionärer Geschichtenerzähler mit einem grenzenlosen Herzen und einer wunderschönen Seele", sagte Robertos Bruder, J.R. Orci laut The Wrap in einem Statement und ergänzte: "Aber über seine kreativen Talente hinaus war er ein mitfühlender Freund, der sein eigenes Leben pausieren würde, um einem Fremden zu helfen und Platz in seinem Zuhause für den am meisten übersehenen Hund im Tierheim zu finden."
Kollegen und Weggefährten reagierten mit Bestürzung auf die Nachricht von seinem Tod. Der Regisseur Joe Russo (53) schrieb auf X: "Mein erster Chef in Hollywood sagte, das Drehbuch für 'Star Trek' sei das beste, das er je gelesen habe – und er hat nicht übertrieben. Roberto Orci war ein generationenübergreifendes Drehbuchtalent und sein Tod mit nur 51 Jahren ist ein tragischer Verlust, weil ich sicher bin, dass noch weitere Meisterwerke von ihm gekommen wären. Ruhe in Frieden, einer der Großen." Auch Schauspielerin Lucy Lawless (56), die mit ihm an "Xena: Warrior Princess" arbeitete, verabschiedete sich mit liebevollen Worten: "Ich bin unheimlich traurig über Bobs Tod. Ein wunderschöner, liebenswerter Mensch und unglaublich talentiert. Ich sende mein herzliches Beileid an all die vielen Menschen, die ihn liebten." Comic-Autor Rob Liefeld und zahlreiche andere Filmemacher und Kollegen würdigten Roberto ebenfalls als Mensch und Künstler.
Geboren in Mexiko-Stadt, zog Roberto im Alter von zehn Jahren in die USA und begann Ende der 1990er Jahre seine Karriere im Fernsehen. Gemeinsam mit Alex Kurtzman (51) arbeitete er an Kultserien wie "Alias" und "Fringe" sowie später an Filmprojekten wie "Mission: Impossible III". Im Laufe seiner Karriere durfte er sich über einige Auszeichnungen freuen: So erhielt er 2012 einen Daytime Emmy Award für die Zeichentrickserie "Transformers Prime" und wurde 2017 von der National Hispanic Coalition mit dem Visionary Impact Award für "herausragende Beiträge zur positiven Darstellung von Latinos in Film und Fernsehen" ausgezeichnet. Zudem war er für die Serie "Fringe" für einen Hugo Award und die Writers Guild of America Awards nominiert. Sein Drehbuch zum ersten "Star Trek"-Film erhielt ebenfalls eine Nominierung für den Writers Guild of America Award.