Einspruch: Prinz Harry kämpft weiter um seine UK-Sicherheit
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Einspruch: Prinz Harry kämpft weiter um seine UK-Sicherheit

- Florentine Naumann
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Prinz Harry (40) hat im Streit über seine Sicherheitsvorkehrungen im Vereinigten Königreich einen erneuten Wendepunkt erreicht. Der Herzog von Sussex hatte gegen eine Entscheidung des Innenministeriums aus dem Jahr 2020 geklagt, die seine Schutzmaßnahmen betraf. Damals stufte das Exekutivkomitee für den Schutz königlicher Persönlichkeiten und prominenter Figuren (RAVEC) Harrys Status herab, weil er kein "Vollzeitmitglied" der britischen Königsfamilie mehr sei. Wie Mirror berichtet, findet die nächste Anhörung zu seinem Einspruch am 8. und 9. April in London statt. Teile der Verhandlung werden jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt, da als vertraulich eingestufte Details behandelt werden.

Die Richter betonten, dass es sich bei den sensiblen Teilen der Beweisführung um Informationen zu Sicherheitsvorkehrungen, Bedrohungsanalysen und Gefährdungsbeurteilungen handelt. Dies sei notwendig, um die Sicherheit Harrys und anderer Personen nicht zu gefährden. Harrys Anwälte argumentieren, dass er von RAVEC unrechtmäßig behandelt wurde, weil eine angemessene Risikoanalyse unterblieben sei. Außerdem kritisierten sie, dass die mögliche Auswirkung eines Anschlags auf den Prinzen nicht ausreichend berücksichtigt worden sei. Die Regierung stellte hingegen klar, dass der Schutz des 40-Jährigen individuell und fallbezogen geregelt werde, was den rechtlichen Anforderungen entspreche.

Seit seinem Rückzug von den royalen Verpflichtungen im Jahr 2020 lebt Harry mit seiner Frau Meghan (43) und den gemeinsamen Kindern, Prinz Archie (5) und Prinzessin Lilibet (3), in Kalifornien. Dennoch betonte der jüngere Bruder von Prinz William (42) bereits mehrfach, dass er sich wünscht, dass seine Familie auch im Vereinigten Königreich ein sicheres Zuhause haben könnte. In vorherigen Verhandlungen wurde bekannt, dass Harry Sorgen geäußert hatte, seine Kinder könnten sich nicht in seiner Heimat wohlfühlen, solange deren Sicherheit nicht gewährleistet sei. Das royale Aussteigerpaar hatte immer wieder auf den hohen Druck, der durch Medien und öffentliche Aufmerksamkeit auf ihnen lastet, hingewiesen, was sie auch zu ihrem Rückzug aus den royalen Pflichten bewogen hatte.

Prinz Harry, britisches Königshaus
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Herzogin Meghan und Prinz Harry, August 2024
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