Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen CEO gemobbt haben
Prinz Harry (40) hat sich überraschend von der Wohltätigkeitsorganisation Sentebale zurückgezogen, die er 2006 zu Ehren seiner Mutter Prinzessin Diana (✝36) mitbegründet hatte. Wie nun The Telegraph berichtet, soll der Rücktritt auf schwerwiegende Spannungen zwischen Harry und der Vorsitzenden Dr. Sophie Chandauka zurückzuführen sein. Sie wirft dem Herzog von Sussex sowie seiner Ehefrau Meghan (43) Mobbing und Belästigung vor. Besonders ein Vorfall bei einem Polo-Turnier im April in Florida sorgte für Schlagzeilen: Meghan soll während der Siegerehrung verlangt haben, dass die Charity-Chefin sich von Harry fernhält. In der Folge soll er Chandauka einen "unfreundlichen" Brief geschrieben haben, in dem er von ihr forderte, die Herzogin öffentlich zu verteidigen.
Die Spannungen sollen sich bereits zuvor aufgebaut haben, etwa durch Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Organisation eines Polo-Events, bei dem Harry von Netflix begleitet wurde. Die gebürtige Simbabwerin beklagte in Interviews, dass die Sussexes versuchten, die Wohltätigkeitsorganisation für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Sie sprach von einem "unerträglichen Zustand". Harry wiederum soll Chandauka hinter den Kulissen gedrängt haben, ihre Position abzugeben, was sie mit rechtlichen Schritten konterte. Letztlich hätten diese Auseinandersetzungen zum Rücktritt von Harry und Prinz Lerotholi David Seeiso als Schirmherren geführt. Chandauka wurde bereits Opfer von Online-Hass durch Sussex-Anhänger und sieht sich nach eigener Aussage in ihrer Rolle zunehmend bedroht.
Interessant ist, dass Harry mit Sentebale eine Organisation ins Leben rief, um die HIV- und Aids-Hilfe in Südafrika zu fördern – eine Herzensangelegenheit, die ihn an das soziale Engagement seiner Mutter erinnerte. Chandauka hingegen betonte, dass ihre Beziehung zu Harry anfangs "fantastisch" gewesen sei, bevor interne Konflikte eskalierten. Laut Insidern ist Harrys Rückzug jedoch nicht endgültig: Eine Rückkehr sei denkbar, falls sie das Amt niederlegt. Bis dahin bleibt die Zukunft der einst vorbildlichen Stiftung ungewiss, die zuletzt finanzielle Probleme und einen Rückgang an Unterstützern zu verzeichnen hatte.