Das ist Prinzessin Annes Schlüsselrolle in der Andrew-Krise
Nach der Festnahme des früheren Prinzen Andrew Mountbatten Windsor (66) steckt die britische Königsfamilie in ihrer bisher größten Krise. Prinzessin Anne (75) soll nun eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Monarchie zu stabilisieren. Das behauptet zumindest Royal-Experte Richard Fitzwilliams gegenüber der Zeitung Daily Mail. "Sie ist absolut entscheidend dafür, die öffentliche Unterstützung für die Monarchie aufrechtzuerhalten", erklärte er. Die 75-jährige Prinzessin, die für ihre unermüdliche Arbeitsmoral bekannt und beliebt ist, könnte ihrem Bruder König Charles III. (77) in diesen schwierigen Zeiten mit "bodenständigen Ratschlägen" zur Seite stehen, erklärte der Experte. Besonders wichtig sei, dass Charles in dieser beispiellosen Situation auch auf Meinungen höre, die von seiner eigenen abweichen. Und Anne scheue sich nicht, ihre Meinung zu sagen.
Anne gilt zudem als die fleißigste unter den Royals und absolviert in der Regel mehr Termine als jedes andere Mitglied der Familie. Ihr Pflichtbewusstsein und ihre Professionalität machen sie laut Fitzwilliams zur heimlichen Trumpfkarte der Königsfamilie. In den vergangenen Wochen zeigte Anne immer wieder ihre stoische Haltung: Nur wenige Stunden nach Andrews Festnahme besuchte sie ein Gefängnis in Leeds, nachdem ihre ursprünglich geplanten Termine wegen schlechten Wetters ausgefallen waren. Kurzerhand reiste sie einfach mit dem Zug an. Überhaupt ist die Prinzessin in vielerlei Hinsicht äußerst pragmatisch veranlagt. Laut Fitzwilliams schminke sie sich oft selbst, fahre manchmal selbst zu ihren Terminen und trage gerne Outfits mehrfach – Eigenschaften, die sie bei den Menschen besonders beliebt machen.
Wie sehr die Öffentlichkeit Anne schätzt, wurde Anfang Februar beim Rugby-Spiel zwischen Schottland und Italien in Rom deutlich. Als die Prinzessin, die seit fast drei Jahrzehnten Schirmherrin der Scottish Rugby Union ist, im Stadio Olimpico erschien, brach das gesamte Stadion in begeisterten Jubel aus. Anne wirkte zunächst verwirrt und lächelte dann bescheiden, als ihr klar wurde, dass die Ovationen ihr galten. In den sozialen Medien überschlugen sich die Royal-Fans mit Lob für die "bodenständige" und "bescheidene" Prinzessin, die viele an ihre verstorbene Mutter Queen Elizabeth II. (†96) erinnert. "Sie hat gar nicht bemerkt, dass für sie gejubelt wurde, bis es ihr jemand gesagt hat. Dieses Lächeln ist so schön", schrieb ein Fan auf Instagram. "Die größte Stütze, die die Königsfamilie gerade braucht", schwärmte ein weiterer Nutzer. Inmitten der Andrew-Krise wirkt die bodenständige Schwester des Königs mit ihrem spritzigen Humor für viele Beobachter wie der ruhige Gegenpol im britischen Königshaus. Dadurch nimmt sie in der Tat derzeit eine entscheidende Rolle in der Andrew-Krise ein.







