Selma Blair hat Angst, ihre Stimme durch MS zu verlieren
Selma Blair (53) hat sich trotz ihrer Multiple-Sklerose-Erkrankung in ein Tonstudio gewagt und dort eine ganz besondere Aufnahme gemacht. Die Schauspielerin arbeitete kürzlich mit dem siebenfachen Grammy-Gewinner Dave Reitzas zusammen, um etwas für ihren Sohn Arthur aufzunehmen. Auf Instagram teilte sie jetzt Einblicke in die Recording-Session und offenbarte dabei die emotionalen Hintergründe des Projekts. In einer Bilderreihe ist Selma zu sehen, wie sie vor einem Mikrofon sitzt und singt, während der Toningenieur in ihrer Nähe arbeitet. Die 53-Jährige erklärte ihren Followern, dass sie die Aufnahme gemacht habe, weil es eine stille Angst gebe, die mit MS einhergehe.
"Ich tat es, weil es eine stille Angst gibt, die mit MS einhergeht, dass ich eines Tages meine Stimme verlieren könnte", schrieb Selma in ihrem Post. Diese Angst zeige sich, wenn sie öffentlich spreche oder wenn Dystonie auftrete. Sie wolle, dass ihr Sohn etwas Bleibendes von ihr habe, etwas, das ihre eigene Mutter ihr und ihren Schwestern hinterlassen habe. "Falls sich jemals etwas ändert, wird er mich hören können, wie ich jetzt bin", erklärte die Schauspielerin. Mit einem Augenzwinkern fügte sie hinzu, dass es vielleicht eine etwas besser abgestimmte, unglaublich produzierte Version von ihr sei – genau dafür sei ihr brillanter Freund Dave zuständig gewesen.
Selma hatte ihre MS-Diagnose im Jahr 2018 öffentlich gemacht und sprach seitdem immer wieder offen über ihre Erkrankung. In einem Interview mit dem Magazin New Beauty verriet sie Anfang des Jahres, dass sie derzeit schubfrei sei und endlich die richtige Behandlung gefunden habe. Die Schauspielerin ist zudem mitten in ihrem Comeback und spielte kürzlich im Drama "Stay Forte" über den Krieg zwischen Israel und der Hamas mit, der im März in den US-Kinos erscheinen soll. Selma teilt sich den heute 14-jährigen Sohn Arthur mit ihrem Ex-Partner Jason Bleick (53), mit dem sie von 2010 bis 2012 zusammen war.








