Papst Franziskus geht es nach Niereninsuffizienz nun besser

Papst Franziskus geht es nach Niereninsuffizienz nun besser

- Melina Becker
Lesezeit: 2 min

Papst (88) Franziskus macht gesundheitliche Fortschritte. Seit knapp zwei Wochen wird das Oberhaupt des Vatikans wegen einer beidseitigen Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt. Wie am 26. Februar in einem Update von Vatican News mitgeteilt wurde, habe sich sein Zustand in den letzten 24 Stunden leicht verbessert. Eine zuvor beobachtete leichte Niereninsuffizienz habe sich zurückgebildet, und eine Computertomografie zeige, dass sich die Symptome der Lungenentzündung normal entwickeln würden. Der Papst erhalte weiterhin Sauerstofftherapie mit hohen Flussraten, habe jedoch keine asthmatischen Atemprobleme.

Zusätzlich würden die physiotherapeutischen Behandlungen, um die Atemwege zu unterstützen, fortgesetzt werden. Auch die Ergebnisse aktueller Laboruntersuchungen würden seine stetige Erholung bestätigen, so die Mitteilung des Vatikans. Trotz der positiven Entwicklung bleibt der Vatikan mit seiner Prognose vorsichtig. Der Gesundheitszustand des Papstes, der sich von den vielen Genesungswünschen gerührt zeigte, werde weiterhin genau überwacht, da die Erkrankung für jemanden in seinem Alter besonders kritisch sein könne. Der Heilige Stuhl äußerte sich zurückhaltend, zeigte aber Hoffnung auf eine anhaltende Besserung.

Papst Franziskus, geboren als Jorge Mario Bergoglio, wurde 2013 als erster Jesuit und Südamerikaner zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. Seitdem hat er immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, unter anderem wegen Rückenbeschwerden und einer Darmoperation im Jahr 2021. Dennoch zeigt er sich oft belastbar, auch wenn seine Verpflichtungen in letzter Zeit deutlich reduziert wurden. Seinen Unterstützern gilt er als geistliche Führungspersönlichkeit mit modernem Blick auf Kirche und Gesellschaft. Die Gläubigen weltweit senden ihm Genesungswünsche und beten für seine rasche Rückkehr zu seinen Aufgaben.

Papst Franziskus I. im September 2013
Getty Images
Papst Franziskus I. im September 2013
Papst Franziskus I., Dezember 2024
Getty Images
Papst Franziskus I., Dezember 2024