Autopsie bestätigt Todesursache von Brett Gardners Sohn (14)
Es sind tragische Nachrichten, die den ehemaligen Baseballspieler Brett Gardner und seine Familie erschüttert haben. Am 21. März verstarb ihr 14-jähriger Sohn Miller völlig unerwartet während eines Familienurlaubs in Costa Rica. Die genauen Umstände seines Todes galten zunächst als unklar. Eine Autopsie hat laut AP nun ergeben, dass der Teenager an den Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung verstarb. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass ein Maschinenraum nahe Millers Hotelzimmer eine mögliche Quelle der Kontamination gewesen sein könnte.
Die Todesumstände des Jungen gaben den Ermittlern zunächst Rätsel auf. Erst wurde vermutet, dass Erstickung oder eine Lebensmittelvergiftung die Ursache seien, da Familienmitglieder am Vorabend nach dem Essen in einem Restaurant über Übelkeit geklagt hatten und vom Hotelarzt behandelt worden waren. Bei der Autopsie sei aber nun eine "Schicht" auf den Organen des Teenagers gefunden worden, die beweise, dass er einer hohen Konzentration des giftigen Gases ausgesetzt war.
Brett Gardner, der bis 2021 als Profi bei den New York Yankees spielte und als Fanliebling bekannt war, äußerte sich wenige Tage nach dem schrecklichen Verlust seines Sohnes erstmals in einem emotionalen Statement. "Miller war ein geliebter Sohn und Bruder, und wir können uns unser Leben ohne sein ansteckendes Lächeln noch nicht vorstellen", hieß es in dem Schreiben auf Post and Courier. Und weiter: "Die Familie Gardner wird [...] die gemeinsamen Erinnerungen für immer in Ehren halten. Millers Zeit hier bei ihnen war kurz, aber sein Geist wird für immer in denen weiterleben, die von seinem Leben geprägt waren." Zu Millers Ehren bitten sie um Spenden an die Make-A-Wish-Foundation – eine gemeinnützige Organisation, die Kindern mit schweren Krankheiten hilft.