Wegen Betrug: Neuer Strafbefehl gegen Jimi Blue Ochsenknecht
Neuer Ärger für Jimi Blue Ochsenknecht (34): Der Schauspieler muss sich erneut mit der Justiz auseinandersetzen. Wie unter anderem Bild berichtet, liegt gegen Jimi Blue ein Strafbefehl des Amtsgerichts München vor. Der Vorwurf lautet Betrug, es geht um nicht bezahlte Rechnungen in zwei angesagten Lokalen in Graz. Dort soll der 34-Jährige im Jahr 2022 im asiatischen Restaurant "Miss Cho" und in der Bar "Katze Katze" gefeiert, konsumiert und die Locations anschließend ohne Bezahlung verlassen haben. Anfang März zog Jimi Blue seinen Einspruch gegen den Strafbefehl zurück – damit ist die Entscheidung nun rechtskräftig.
Mit dem Rückzieher vor dem geplanten Verhandlungstermin muss der Realitystar jetzt die finanziellen Konsequenzen tragen. Laut tz wurde gegen ihn eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen verhängt, die sich im "mittleren zweistelligen" Bereich pro Tag bewegen sollen. Trotz des Strafbefehls gilt der TV-Bekannte in Deutschland weiterhin als nicht vorbestraft, eine Eintragung ins Strafregister bleibt ihm also erspart. In Österreich ist Jimi Blue allerdings kein Unbekannter bei den Behörden: Bereits 2025 verhängte das Landesgericht Innsbruck eine Geldbuße von 18.000 Euro gegen ihn. Damals ging es um eine kostspielige Geburtstagsfeier in Kirchberg in Tirol, bei der Rechnungen für Hotel, Restaurant und Transport von rund 14.000 Euro offen geblieben waren und schließlich per Europäischem Haftbefehl vollstreckt wurden.
Die offene Rechnung in Tirol wurde letztlich von seiner Ex-Lebensgefährtin Yeliz Koc (32) beglichen, mit der er eine gemeinsame Tochter hat. In der Vergangenheit hatte Jimi Blue eingeräumt, dass es bei dem Vorfall in Tirol nicht an fehlendem Geld gelegen habe. Vielmehr sei es um einen persönlichen Konflikt mit dem Wirt gegangen, weshalb er die Zahlung hinausgezögert habe – eine Entscheidung, die er später als Fehler bezeichnete. Ob auch im aktuellen Fall aus München ähnliche Hintergründe eine Rolle spielen, ist derzeit noch unklar.






