Macht Herzogin Meghan nun ihren royalen Titel zu Geld?

Macht Herzogin Meghan nun ihren royalen Titel zu Geld?

- Sandra Janke
Lesezeit: 2 min

Herzogin Meghan (43) sorgt mit ihrem neuesten Projekt erneut für Schlagzeilen: Ihre kürzlich geschaffene Online-Plattform "Shop My Closet" bietet Fans die Möglichkeit, Meghans Lieblingsoutfits und Accessoires nachzukaufen, wie etwa ein 136-Euro-Leinenhemd und ein Kleid für 1.251 Euro im "California Chic". Doch das Besondere: Bei einigen Kleidungsstücken und Schmuckstücken verdient die Herzogin, wie sie offen zugibt, durch Provision an den Verkäufen mit. Die Meinungen dazu sind gespalten – vor allem royale Insider kritisieren die Aktion scharf.

Kritiker aus dem Umfeld des britischen Königshauses bemängeln, dass Meghan ihren einstigen Status als Mitglied der britischen Königsfamilie für finanzielle Zwecke ausschlachten würde. Ein Insider bezeichnet das Projekt im US-Magazin Page Six als "geschmacklos" und "schamlos". Außerdem merkt die Quelle an, dass Meghan damit das Konzept einer royalen Familie als "Diener der Öffentlichkeit" untergrabe. Unterstützer sehen dies jedoch anders: Auf Social Media argumentieren sie, dass Meghan kein arbeitendes Mitglied der Royal Family mehr sei und deshalb das Recht habe, ihre Prominenz für ihre Karriere einzusetzen.

Meghan, die mit zwei Kindern und Ehemann Prinz Harry (40) in Kalifornien lebt, hat nach ihrem Rückzug aus dem Königshaus mehrfach Projekte initiiert, die für Gesprächsstoff sorgten. Von ihrer Netflix-Serie bis hin zu ihren Lifestyle-Produkten – immer wieder kritisieren Royal-Insider ihren Umgang mit ihrer Prominenz. Meghans Modegeschmack und ihr Stil, insbesondere die Mischung aus kalifornischer Lässigkeit und Eleganz, sind seit jeher ein Gesprächsthema und auch eine Einnahmequelle. Trotz der Kritik aus royalen Kreisen hat sich die Herzogin längst einen Platz als Influencerin im Lifestyle- und Modebereich geschaffen.

Herzogin Meghan, August 2024
Getty Images
Herzogin Meghan, August 2024
Prinz Harry und Herzogin Meghan bei den Invictus Games 2023
Dutch Press Photo Agency / ActionPress
Prinz Harry und Herzogin Meghan bei den Invictus Games 2023
Sollte Meghan ihren royalen Status für Projekte nutzen dürfen?