Marius Borg Høiby meldet sich inmitten des Skandals zu Wort
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Marius Borg Høiby meldet sich inmitten des Skandals zu Wort

- Fabienne Stepczynski
Lesezeit: 2 min

Marius Borg Høiby (28) wurde im vergangenen August wegen schwerwiegender Vorwürfe, die unter anderem Misshandlung in engen Beziehungen beinhalten, verhaftet. Nachdem sich der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (51) von Norwegen zuletzt kurz nach seiner Festnahme im Jahr 2024 gemeldet hatte, bricht er nun sein monatelanges Schweigen – und äußert sich zum Wechsel seines Rechtsbeistands. "Ich möchte Øyvind Bratlien und seinen Kollegen für den rechtlichen Beistand danken, den ich in den vergangenen sechs Monaten erhalten habe", wird er von TV 2 zitiert. Weiter heißt es: "Sie haben mir in der schwierigsten Zeit meines Lebens zur Seite gestanden. Dafür werde ich ihnen immer dankbar sein."

Es wurde erst kürzlich bekannt, dass der 28-Jährige nicht länger durch Øyvind vertreten wird. Wie die norwegischen Medien berichteten, hat jetzt eine andere Person dessen Platz eingenommen: Marius wird zukünftig von Ellen Holager Andenæs verteidigt werden, die einen Ruf als besonders erfahrene Juristin hat. Weshalb es zu dem Austausch kam, ist allerdings nicht bekannt. "Man muss einen Wechsel des Verteidigers nicht begründen", erklärte der ehemalige Anwalt des Stiefsohns von Kronprinz Haakon (51) gegenüber VG und ergänzte, Ellen wolle sich nun mit den Prozessunterlagen vertraut machen.

Die Vorwürfe, denen sich Marius stellen muss, hatten nach einem eskalierenden Vorfall im Sommer 2024 Fahrt aufgenommen. Wie er selbst in einer Erklärung im August einräumte, sei es unter dem Einfluss von Alkohol und Kokain zu einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Wohnung gekommen. Dabei habe er laut eigenen Angaben auch Gegenstände zerstört. "Letztes Wochenende ist etwas passiert, was niemals hätte passieren dürfen", betonte der junge Royal laut NRK und erklärte, aufgrund psychischer Erkrankungen in Suchtprobleme gerutscht zu sein: "Ich habe lange Zeit mit Drogenmissbrauch zu kämpfen gehabt und war deswegen bereits in Behandlung. Ich werde diese Behandlung nun wieder aufnehmen und sehr ernst nehmen."

Marius Borg Høiby und Mette-Marit von Norwegen
Getty Images
Marius Borg Høiby und Mette-Marit von Norwegen
Marius Borg Høiby, 2022
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Marius Borg Høiby, 2022